Coaching Fragen mit Hebelwirkung

Inspirierend - #1 von 100 Coaching Fragen

Coaching Fragen mit Hebelwirkung

Coaching Fragen mit Hebelwirkung: „Nur mal angenommen, Du würdest Dein Ziel erreichen…“

Kennst Du schon diese Coaching Frage mit besonderer Hebelwirkung?

„Nur mal angenommen, Du würdest Dein Ziel erreichen und alles würde genau so kommen, wie Du es Dir wünschst… Was genau wäre dann anders?“

Diese scheinbar einfache Frage gehört zu den wirksamsten Werkzeugen im Coaching. Warum? Weil sie mehr ist als ein Gesprächsimpuls – sie öffnet eine neue Realität. Und genau darin liegt die Hebelwirkung dieser Coaching Frage.

Warum diese Coaching Frage eine so starke Hebelwirkung hat

In herausfordernden Situationen kreisen Klient:innen häufig um Probleme, Hindernisse oder Unsicherheiten. Die Gedanken laufen in Schleifen, es fehlt der klare Blick nach vorn. Genau hier setzt die „Nur mal angenommen…“-Frage an. Sie durchbricht das Problemdenken – und lädt zur gedanklichen Bewegung ein.

Statt sich weiter mit dem „Warum geht es nicht?“ zu beschäftigen, ermöglicht diese Frage:
👉 Wie wäre es, wenn es plötzlich doch ginge?

Im Coaching ist das keine Spielerei, sondern eine gezielte Intervention. Denn: Wenn wir fragen, „Was wäre dann anders?“, helfen wir dem Gehirn, sich auf Lösungen zu fokussieren – nicht auf Defizite.

„So tun als ob“ – eine Coaching Frage Technik mit Hebelwirkung und Tiefgang

Diese Frage ist Teil einer größeren Technik, die im Coaching unter dem Begriff „So tun als ob“ bekannt ist. Dabei wird die Vorstellungskraft des Klienten gezielt genutzt, um eine zukünftige Zielrealität erlebbar zu machen – bevor sie Realität geworden ist.

Und genau das passiert durch gute Fragen.

Denn das Gehirn unterscheidet nicht exakt, ob wir etwas real erleben oder intensiv vorstellen. Wenn ein Klient durch eine kraftvolle Frage emotional und gedanklich in sein Ziel eintaucht, beginnt er bereits, sich damit zu verbinden. Das schafft innere Orientierung – und neue Handlungsmöglichkeiten.

Coaching ist Sprachhandwerk – und diese Frage ein Schlüssel

Gute Coaching Fragen mit Hebelwirkung sind keine Zufallsprodukte. Sie sind sorgfältig gewählt, klar formuliert und auf das Ziel ausgerichtet. Die „Nur mal angenommen…“-Frage ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Sie funktioniert auf mehreren Ebenen:

  • Kognitiv: Der Klient muss umdenken, raus aus dem Problemrahmen.

  • Emotional: Die Vorstellung des Erfolgs berührt, motiviert, aktiviert.

  • Strategisch: Der Klient erkennt konkrete Schritte, die ihn weiterbringen.

Tipp für Coaches: Stelle die Frage nicht zu früh im Prozess. Sie braucht einen stabilen Rapport und eine gute thematische Fokussierung. Ist das gegeben, kannst Du mit ihr Großes anstoßen.

Praxisbeispiel: So setzt Du die Frage wirkungsvoll ein

Statt direkt in Lösungsideen zu springen, leite die Frage mit einem kleinen gedanklichen Rahmen ein, z. B.:

„Lass uns kurz so tun, als wäre Dein Ziel bereits erreicht. Nur mal angenommen, es hätte geklappt – was genau wäre dann anders in Deinem Leben?“

Du kannst anschließend mit weiteren Coaching Fragen mit Hebelwirkung vertiefen:

  • „Woran würdest Du es zuerst merken?“

  • „Wie würdest Du Dich verhalten?“

  • „Was würden andere Menschen wahrnehmen?“

  • „Was braucht es dafür?“

Mit diesen Folgefragen hilfst Du dem Klienten, vom Wünschen ins konkrete Denken zu kommen – und oft auch ins erste Handeln.

Fazit: Coaching Fragen mit Hebelwirkung

verändern Realitäten

Die Frage „Nur mal angenommen…“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie kraftvoll Sprache im Coaching eingesetzt werden kann. Sie führt raus aus Gedankenspiralen – und rein in die Welt der Möglichkeiten. Das ist der Grund, warum gute Coaching Fragen Hebelwirkung haben.

Denn Coaching ist kein Gespräch über das Problem.
Es ist ein Gespräch über das, was entstehen will.

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Bist Du neugierig auf die nächste Coaching Frage? Dann schau Dir diesen Beitrag an.