Führung auf Augenhöhe: Warum echte Wertschätzung mehr ist als ein leeres Label

Führung auf Augenhöhe: Chefin mit Mitarbeiterin im Gespräch

Führung auf Augenhöhe: Warum echte Wertschätzung mehr ist als ein leeres Label

Erfahre, wie eine coachende Haltung Deine Führung leichter macht, Konflikte reduziert und echtes Vertrauen schafft – und warum viele Unternehmen bei „Führung auf Augenhöhe“ scheitern.


Ich war noch nie der Typ für autoritäre Führung

Als ich meine erste Führungsrolle übernahm, galt autoritäres Führen noch als Standard. Befehle erteilen, Kontrolle ausüben – das gehörte für viele einfach dazu. Auch heute wird das noch gelebt, selbst wenn es mit einem moderner klingenden Label wie „Führung auf Augenhöhe“ versehen wird.

Ich selbst habe damals intuitiv geführt. Nicht, weil ich besonders geschult war – Persönlichkeitsentwicklung oder Führungskompetenz standen bei meinen Chefs nicht auf der Agenda – sondern, weil ich schon immer ein gutes Gespür für Menschen hatte. Ich wusste, wie man Beziehungen aufbaut, wie man Stimmungen wahrnimmt. Das hat funktioniert – bis zu einem gewissen Punkt.


Der Wendepunkt: Meine Coaching-Ausbildung

Der wirkliche Durchbruch kam erst mit meiner Coaching-Ausbildung.
Dort lernte ich, was „Rapport“ wirklich bedeutet: eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung, geprägt von Wertschätzung und echtem Zutrauen. Jetzt habe ich zum ersten Mal verstanden, was Führung auf Augenhöhe WIRKLICH bedeutet.

Ich habe verstanden, dass eine unvoreingenommene innere Haltung die Basis für Vertrauen ist – im Coaching ebenso wie in der Führung.
Und genau diese Haltung begann ich in meinem Führungsalltag anzuwenden.

Das Ergebnis?

  • Mehr Offenheit im Team

  • Ehrliches Feedback – auch kritische Punkte

  • Weniger Konflikte und Missverständnisse

  • Spürbare Verbesserungen bei Mitarbeiterzufriedenheit, Fehlzeiten und sogar Rechtskosten


Warum viele Unternehmen bei „Führung auf Augenhöhe“ scheitern

Viele Firmen schreiben sich Führung auf Augenhöhe groß auf die Fahnen – doch oft fehlt das Fundament.

Ein Beispiel:
Eine Interessentin meiner Coaching-Ausbildung erzählte mir kürzlich, dass in ihrem Unternehmen Führungskräfte ihre Einzelbüros aufgeben müssen, um „Augenhöhe“ zu leben. Wer sich weigert, habe angeblich ein Statusproblem.

Ganz ehrlich? Wenn ich so etwas höre, kräuseln sich mir die Zehennägel. Das ist keine Augenhöhe – das ist Bewertung und Hierarchie durch die Hintertür.


Der Unterschied zwischen bewerten und verstehen

Bei Führung auf Augenhöhe und in einer coachenden Haltung frage ich nicht: „Was stimmt mit der Person nicht?“, sondern:
„Was könnte ihr wichtig sein?“

Vielleicht möchte sie ungestört telefonieren.
Vielleicht braucht sie Fokuszeit hinter einer geschlossenen Tür.
Vielleicht sucht sie Ruhe von der Geräuschkulisse oder will kurzfristig Vier-Augen-Gespräche führen können.

Ohne diese Offenheit bleibst Du in Vorurteilen stecken – und verschenkst Potenzial für echte Zusammenarbeit.


Was Du als Führungskraft daraus mitnehmen kannst

  • Bewertung stoppen – Neugier statt Urteil

  • Fragen stellen – statt vorschnell zu interpretieren

  • Gemeinsam Lösungen finden – nicht über Köpfe hinweg entscheiden

  • Coachende Haltung trainieren – damit Augenhöhe keine Floskel bleibt


Fazit: Echte Führung auf Augenhöhe braucht Training

Nur wenn Du als Führungskraft lernst, coachingbasierte Gesprächstechniken anzuwenden, erreichst Du die Balance aus Respekt, Vertrauen und Klarheit.

Du reduzierst Konflikte, stärkst Dein Team – und machst Dir selbst das Leben leichter.


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